Siphons für den Sanitärbereich

Ein Siphon ist ein Wasserabflussrohr.

Es dient als Geruchsverschluss in Sanitäranlagen. Und wird unterhalb von Waschbecken, Duschtassen, Badewannen oder Küchenspülen installiert.

Man unterscheidet zwei Arten von Siphons

Die beiden Siphontypen unterscheiden sich nur äußerlich. 
Im Prinzip funktionieren beide auf die gleiche Weise:

  • Flaschensiphon: Hier endet das Ablaufrohr in einem flaschenförmigen Behälter, in dem das Wasser steht. Dieses Wasser verhindert, dass der Kanalisationsgeruch ins Bad eindringt. Der Flaschensiphon wird nur bei Waschbecken installiert. Und nicht bei Duschtassen und Badewannen.
  • Röhren- oder Tassensiphon: Hier ist das Abflussrohr S- oder U-förmig gebogen. Diese Biegung ist stets mit Wasser gefüllt. Dadurch wird wie beim Flaschensiphon verhindert, dass unangenehme Gerüche aus der Kanalisation in den Raum dringen können. Eine Sonderform des Röhrensiphons ist der
  • sogenannte Raumsparsiphon. Für behindertengerechte, unterfahrbare Waschtische, Möbelwaschtische oder Küchenspülen. Wesentlicher Vorteil ist der Platzgewinn für zusätzlichen Stauraum im Sanitärbereich.

Unansehnlicher Siphon in der Sanitärzelle?

Die Designer haben sich erbarmt und daraus ein Herzeige-Objekt gemacht. Man denke nur an das repräsentative Gäste-WC mit dem wunderschönen Handwaschbecken und der edlen Armatur. Und worauf fällt dann der Blick, wenn man so dasitzt? Genau. Man schaut direkt auf - den Siphon. Da empfiehlt es sich doch, auch mal ein paar Gedanken für dieses 'Stiefkind' zu erübrigen. Ihr Sanitär-Installateur hält auch hier inzwischen einige Varianten dieser designstarken Highlights für Ihre Badmodernisierung bereit.