WC-Komfort im Sanitärbereich

Man unterscheidet drei WC-Spülsyteme

  • Tiefspüler: die Ausscheidungen fallen in das Wasser eines Siphons, der sich unter dem Gesäß des Benutzers befindet. Dadurch werden eventuelle Geruchsbelästigungen reduziert. Das Wasser verhindert den Kontakt der Exkremente mit der Raumluft. Der Abfluss ist hinten.
  • Flachspüler: unter dem Gesäß des Benutzers befindet sich ein flaches Becken, auf das die Ausscheidungen fallen. Diese verschwinden erst beim Spülen in das Abwassersystem. So wird das Gesäß des Benutzers nicht mit Wasser bespritzt. Und es besteht die Möglichkeit, die Stuhlbeschaffenheit zu überwachen. Nachteil dieser Bauart sind die Geruchs-entwicklung und die Verschmutzung der Sanitärkeramik. Der Ablauf zum Siphon ist beim Flachspüler meist vorne.
  • Kaskaden-WC: eine Kreuzung aus Flach- und Tiefspüler, bei der versucht wurde, die Vorteile beider Konstruktionen zu vereinen. Der Ablauf zum Siphon ist hinten installiert. 

Im Sanitärbereich gibt es WC's als

  • bodenstehende Toiletten und 
  • wandhängende WC's. Diese haben den Vorteil, dass sich der Boden darunter bequem reinigen lässt. Da lohnt sich doch die Modernisierung von Bad und Sanitärzelle.

Spülkästen - man unterscheidet zwischen

  • Aufputz-Spülkästen, die vom Sanitär-Installateur sichtbar oberhalb der Toilettenschüssel platziert sind, und

  • Unterputz-Spülkästen. Bewährt hat sich die Anordnung des Spülkastens innerhalb der Wand oder unsichtbar hinter einer Vorwand-Sanitärinstallation. Bei

  • WC-Kombinationen bilden Spülkasten und WC, beides aus Sanitärkeramik, eine in Funktion und Design aufeinander abgestimmte Einheit.

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